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Händchen für Maschinen: Der Schwermetaller aus Schinkel | Typisch! | NDR Doku

  • Händchen für Maschinen: Der Schwermetaller aus Schinkel | Typisch! | NDR Doku

    28:41

    #ndr #ndrdoku #technik

    Eigentlich ist er gelernter Feinmechaniker, doch was Martin Kruse auf seinem Hof in Schinkel beherbergt, ist schweres Gerät: einen Hochlöffelseilbagger aus dem Zweiten Weltkrieg, einen 100 Jahre alten Rollkran aus dem Harburger Hafen oder seinen voll funktionstüchtigen Hanomag, Baujahr 1963.

    Martin Kruse rettet alte Technik vor der Verschrottung oder vorm Verrosten. Sein Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit zu erhalten und damit auch Nachhaltigkeit zu demonstrieren. Im Idealfall könnten seine historischen Maschinen zur Schau stellen, wie die Arbeit in Werkstätten vor 100 Jahren funktioniert hat und damit auch eine Touristenattraktion darstellen. Doch bis dahin ist noch viel Rost zu klopfen.

    Weitere Folgen Typisch! gibt es hier:

  • Die Trecker-Ambulanz - Einsatz im Alten Land | die nordreportage | NDR Doku

    28:32

    #ndr #ndrdoku #trecker

    Einmal im Jahr rollen quasi alle auf einmal auf seinen Hof: Paul Cordes und seine Fachleute für Landmaschinen sind für die Obstbauern im Alten Land kurz vor der Ernte unentbehrlich. Denn spätestens dann müssen im größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas alle Trecker 100-prozentig einsatzbereit sein.

    Da die meisten Maschinen schon seit Jahren im Gebrauch sind, muss der Chef des Familienbetriebs in dritter Generation mit allem rechnen: Ölwechsel, Kupplung reparieren, Motorschaden beheben. Hauptsache, Paul Cordes findet schnell eine Lösung, auch für die Notfälle direkt vor Ort auf den Obstplantagen. Das Problem: Wenn mehrere Trecker-Notfälle gleichzeitig eintreten, wird es stressig für Paul Cordes und seine Angestellten.

    Die Nordreportage begleitet die Treckerschrauber kurz vor der großen Ernte.

    Weitere Folgen Die Nordreportage:

  • Aluminium – Der Norden und das Leichtmetall | Wie geht das? | NDR Doku

    28:31

    #ndr #ndrdoku #metall

    Handygehäuse, Getränkedose, Joghurtdeckel oder Autokarosserie: Täglich haben wir Kontakt mit Aluminium. Das Metall ist besonders leicht, rostet nicht und kann hart sein wie Stahl. Norddeutschland spielt bei der Herstellung eine wichtige Rolle. Aber Aluminium wird nicht immer nur positiv gesehen.
    Aluminium ist das dritthäufigste Element in unserer Erdkruste. Täglich nehmen wir es, in sehr geringen Mengen, auch mit unserer Nahrung und dem Trinkwasser auf. So, wie das Element ursprünglich in der Natur vorkommt, hat es mit dem uns bekannten, glänzenden Metall aber wenig gemeinsam.


    Im niedersächsischen Stade steht Deutschlands einziges Werk, das aus tropischer Erde, Bauxid genannt, Aluminiumoxid gewinnt. Aus diesem feinen weißen Pulver wird später das metallische Aluminium hergestellt. Per Schiff gelangt das Pulver über die Elbe nach Hamburg. Hier steht eine von nur vier Aluminiumhütten in Deutschland. In 270 sogenannten Elektrolyse-Öfen wird starker Strom durch das Pulver geleitet. Die Aluminiumhütte an der Elbe ist Hamburgs größter Stromverbraucher und benötigt so viel Strom wie eine Stadt in der Größe von Lübeck. Am Ende des Produktionsprozesses entsteht Aluminium, aus dem dann Getränkedosen, Kfz-Kennzeichen oder Karosserieteile gestanzt werden können.


    Die Herstellung von Aluminium ist sehr energie- und ressourcenintensiv. Doch ist das Metall einmal hergestellt, lässt es sich immer wieder recyceln. In Deutschland werden jährlich etwa 1,3 Millionen Tonnen Aluminium produziert. Fast 60 Prozent dieser Menge sind aus recyceltem Aluminium. So kann es sein, dass wir unsere Limonade aus einer Dose trinken, die aus 50 Jahre altem Aluminium besteht.

    Beim täglichen Umgang mit Aluminium ist manchmal auch Vorsicht geboten. So sollten zum Beispiel salzige oder saure Lebensmittel nicht in Aluminiumfolie verpackt werden. Die Säure löst das Aluminium und man könnte das Metall mit der Speise aufnehmen.

    Diese Folge der Reihe »Wie geht das?« erzählt, wie im Norden aus tropischer Erde das Metall für eine Getränkedose entsteht.


    Weitere Sendungen aus der Reihe Wie geht das? gibt es hier:

  • Mit Mut, Mörtel und ohne Millionen | die nordstory | NDR Doku

    58:24

    #ndr #ndrdoku #gutshaus

    Über 2.000 Gutshäuser soll es in Mecklenburg-Vorpommern geben. Sie liegen oft versteckt in winzigen Dörfern, abseits der Touristenströme und Fernverkehrsrouten. Manche sehen aus wie kleine Schlösser, andere kommen bodenständig als rustikales Landgut daher. Große Herrenhäuser gibt es, uralte Ritterburgen oder neoklassizistische Kästen der Postmoderne. Ein kulturhistorischer Reichtum, der in Vergessenheit geraten war.

    Im Jubiläumsjahr des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern 2020 aber nimmt die Wiedererweckung der verfallenen Schlösser und Schlösschen richtig Fahrt auf. Die Gutshausretter-Szene wächst so schnell wie nie zuvor.

    Alle Folgen der Reihe:

    Im Gutshaus in Behren-Lübchin ist vor Kurzem Wadim Wolf eingezogen, ein Berliner Künstler, der hier einen frei zugänglichen buddhistischen Skulpturenpark einrichten will. Aber Wadim Wolf hat das alles etwas unterschätzt: die Größe des Hauses, die Weite des Gutshausparks, die Menge an Totholz, Müll und Schutt. Dennoch ist Wadim Wolf froh, dem Berliner Großstadtdschungel entkommen zu sein.

    Auf Schloss Kobrow bei Laage baut Philipp Kaszay seit sieben Jahren am Haus. Erst jetzt entschließt er sich, auch die zweite, viel größere Haushälfte zu beleben. Er wird dort selbst einziehen, denn bisher lebte er mit Tochter Paula in drei Zimmern im Obergeschoss, seine Küche war im Keller.

    In der Gutshausruine von Scharpzow tastet sich ein junges Paar durch Bauschutt und verschimmelte Tapetenreste, Nina Hollensteiner und Vincenzo Latronico. Es wird Englisch, Deutsch und Italienisch gesprochen. Die beiden sind Künstler, pendeln zwischen Berlin, Stavenhagen und Italien. Sie wollen aus dem verfallenden Schlösschen einen Rückzugsort für Kreative machen. Eine Art Villa Massimo in Mecklenburg. Aber im Gebälk des Gutshauses gibt es einige unangenehme Überraschungen, hier wuchert der Hausschwamm, der gefürchtete Pilz. Aber am Ende, so hoffen die enthusiastischen Macher, wird alles gut im Gutshaus.

  • Ohne Trecker geht es nicht! Die Nordstory Spezial - NDR vom 24.09.2017 www.gigalion.de

    1:28:35

    Ohne Trecker geht es nicht! Die Nordstory Spezial
    NDR Doku vom 24.09.2017

    Tags:
    Schlepper
    Landmaschinen
    Traktor
    Gigant
    keine ZDF-History
    Doku
    Dokumentation
    Reportage
    Deutschland
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    Gutshöfe
    Norddeutschland

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    John Deere
    New Holland
    Massey Ferguson
    Case IH
    Claas
    Fendt
    Power
    PS

  • Strom und Wärme aus Müll | Wie geht das? | NDR Doku

    28:31

    #ndr #ndrdoku #müll

    Die Müllverbrennungsanlage in Kiel ist eine der emissionsärmsten in ganz Deutschland und erzielt gleichzeitig einen energetischen Wirkungsgrad von 73,3 Prozent: Das ist der deutsche Spitzenplatz. 10.000 Haushalte erhalten durch die Verbrennung von Müll ihren Strom und 17.000 Haushalte werden zusätzlich mit Fernwärme versorgt.

    Doch gerade bei Gewerken mit derart hoher Technologie müssen regelmäßig Revisionen stattfinden. Das bedeutet: Gesamtstillstand der Anlage plus Demontage des Generators und des Turbinenläufers.


    Ein NDR Team hat für die Reihe Wie geht das? die seltene Gelegenheit bekommen, während der Revision in die Kessel zu gucken und den Weg des Mülls genau zu beschreiben.

    Weitere Folgen Wie geht das? gibt's hier:

  • Bauernhof: Freche Gänse und traditioneller Pferdehandel | Hofgeschichten | NDR Doku

    28:31

    #ndr #ndrdoku #bauernhof

    Auf dem Gänsehof der Tapphorns sind die Gänseküken zu Teenagern geworden und machen nicht mehr so unbedingt das, was die Chefin möchte. Jetzt müssen die Gänse beim täglichen Wechsel zwischen Stall und Weide und wieder zurück kräftig angetrieben werden. Das funktioniert nur, wenn die ganze Familie mithilft.

    Direkt an der Unterems im ostfriesischen Bingum bewirtschaftet Albert Smidt seine Weiden. Seit sechs Generationen ist der Hof im Familienbesitz. Pferde und Schafe hält die Familie. Beim Pferdehandel setzt Albert Smidt ganz traditionell noch auf Feilschen und den traditionellen Handschlag zum Abschluss des Geschäfts.

    Jürgen Richter und Silvio Mai auf Gut Bergfeld müssen das Futter für den Winter einbringen. Die Wiesen sind gemäht. Jetzt muss das Gras zu Silage reifen. Gelagert wird das Futter dann in der Turnhalle der ehemaligen Dorfschule, die sie vor einiger Zeit übernommen haben.

    Auf dem Bio-Obsthof von Birgit Mählmann im Alten Land möchte Sohn Jan, dass seine neuen Laufenten nun endlich den zum Stall umgearbeiteten Bauwagen verlassen. Doch dafür muss er erst einmal eine Treppe raus aus dem Wagen bauen, auf die sich die Enten auch trauen - gar nicht so einfach.

    Weitere Hofgeschichten gibt's hier:

  • Weinanbau in Schleswig-Holstein | NaturNah | NDR Doku

    28:31

    #ndr #ndrdoku #wein

    Als Leon Zijlstra und Jörn Andresen von ihrem Traum erzählten, Wein im Kreis Stormarn anzubauen, sagten die Zweifler: zu flach, zu kalt, zu wenig Sonne. Doch der studierte Weinbauer und der Gärtnermeister erwarben 3,3 Hektar Land und bauten 7.000 Reben an. In Bargteheide entstand eines der größten Weinanbaugebiete Schleswig-Holsteins. Das war 2017.

    Im Herbst 2019 sollten zum ersten Mal die Trauben geerntet, Wein gekeltert und abgefüllt werden. Die Langzeitbeobachtung über ein Jahr zeigt die Schwierigkeiten, mit denen die Weinbauern und ihre Reben im norddeutschen Klima zu kämpfen haben und endet - hoffentlich - mit der Verkostung des Weines.

    Weitere Folgen NaturNah: gibt es hier:

  • Alternativ leben in Schleswig-Holstein: Ein Dorf voller Zirkuswagen | die nordstory | NDR Doku

    58:41

    #ndr #ndrdoku #tinyhouse

    Der kleine Ort Bokel nahe Rendsburg in der Mitte Schleswig-Holsteins schreibt eine bundesweit einzigartige Dorfgeschichte: Bokel ist in 30 Jahren zum Mekka der Zirkuswagen geworden.

    In dem 640-Einwohner-Dorf stehen mittlerweile fast 50 Gefährte dieser Art. Die Flotte der Zirkuswagen ist das Zuhause von Lebenskünstlern und das Resultat feinster Handwerkskunst. Noch dazu verbinden die Wagen zwei Welten in einem Ort: traditionelles Landleben harmoniert mit modernem Minimalismus.

    Über die Jahre haben die Landwirtsfamilien und das Zirkuswagenvolk in Bokel zusammengefunden. Nach anfänglicher gegenseitiger Skepsis gestalten sie mittlerweile das Dorfleben gemeinsam. Der Ort ist keine alternative Hochburg für eine illegale Bauwagenszene, sondern ein legalisierter Standort für belebte Wohnwagen der Extraklasse. Deren Besitzer zahlen für drei Zirkuswagen die Grundsteuer, die sie für ein Einfamilienhaus zahlen müssten. Das hat den Künstlern, wie die Wagenbewohner liebevoll von den anderen Dörflern genannt werden, Respekt eingebracht.

    Ralf Horstmann, Landwirt und Bürgermeister von Bokel, ist voll des Lobes: Die können alle anpacken und haben im Dorf richtig was bewegt. Als Jungbauer hat er vor 30 Jahren miterlebt, wie die ersten Hippies in sein Heimatdorf kamen und anfingen, in Zirkuswagen zu leben.

    Der Bildhauer Thomas Jaspert, damals Biologiestudent mit Rastalocken, gründete das erste Zirkuswagen-Dorf und zog damit Alternative und Künstler in den Norden. Gemeinsam mit seiner Frau, Reingart Winkler, vermietet er seine Wagen auch an Urlauber.

    Tischler Ulrich Dücker kam damals fast zeitgleich mit Thomas Jaspert nach Bokel. Auch er lebt seit 30 Jahren in einem Zirkuswagen. Gemeinsam mit seiner Frau, Bärbel Finn, hat er seine Kinder in diesen besonderen Wohnstuben großgezogen.

    Die Künstler fühlen sich inzwischen als Bokeler. Sie haben geholfen, das neue Gemeindehaus und auch das Freibad zu bauen und engagieren sich im Gemeinderat. Viele Zirkuswagenbewohnerinnen und -bewohner sind Handwerker oder arbeiten in sozialen Berufen.

    Nicht immer sind sie sich mit den Ureinwohnern einig. Vor allem beim Thema Umweltschutz gibt es immer wieder Disput. Wir profitieren voneinander, sagen sie alle in Bokel. Die einen üben sich im lockeren Umgang mit dem Leben als solches, die Freaks haben dörfliche Tradition zu schätzen gelernt.

    Im Winter ist das Leben in den Zirkuswagen bisweilen hart. Da gefrieren auch schon mal die Zahnbürsten. Im Sommer dagegen werden die Leute um ihre Behausungen beneidet. Dann ähnelt Bokel mit seinen bunten Fuhrwerken einem kleinen Paradies.

    Weitere Folgen die nordstory:

  • Bardowick in 6. Generation | die nordstory | NDR

    58:34

    Bardowick ist eine der ältesten Orte Niedersachsens. Tradition wird hier bewahrt. Die nordstory begleitet drei Bardowicker Familienbetriebe, die mit altem Handwerk erfolgreich sind.

  • Weinanbau: Alltag einer jungen Winzer-Familie | 7 Tage | NDR Doku

    29:36

    7 Tage... unter Winzern

    Ohne Vorkenntnisse als Erntehelfer in den steilsten Weinbergen Europas: NDR Reporter Lucas Stratmann hat sich als Praktikant auf dem Weingut einer jungen Winzerfamilie verdingt.



    Für das junge Winzerpaar Kilian und Angelina ist nach schweren Schicksalsschlägen der Rückhalt unter Freunden und Familie unverzichtbar, damit sie Jahr um Jahr Trauben lesen und Wein abfüllen können. Die beiden steigen dafür mit einer engverbundenen Gruppe aus Freunden, Verwandten und osteuropäischen Erntehelfern in die steilsten Weinhänge Europas, am Calmont an der Mosel. Im Jahrhundertsommer 2018 hingen die Rebstöcke so voll, dass die Tanks bei der Lese schnell vollliefen. Bald war kaum mehr Platz für den ganzen Wein im Keller des Weinguts.

    Winzer: Mit 50 kg auf dem Rücken am Steilhang

    Für die jungen Winzer ist die Abhängigkeit von der Natur immer wieder auch eine Chance. Dass die Arbeit während der Erntezeit trotzdem anstrengend ist, hat NDR Reporter Lucas Stratmann am eigenen Leib erfahren. Mit 50 Kilogramm Trauben auf dem Rücken den Steilhang herunter zu steigen, das will geübt sein. Für sieben Tage hat er sich ohne Vorkenntnisse unter das Team aus Familie, Freunden und osteuropäischen Erntehelfern gemischt und sich als Praktikant auf dem Weingut verdingt.

    Wo die Reben noch per Hand gelesen werden

    Schon am frühen Morgen werden im Dunkeln Eimer und Hotten gepackt, dann geht es, oft durch dichten Nebel über der Mosel, hoch in die steilen Terrassen, wo Riesling & Co. reifen. Gelingt es Lucas, Teil des eingespielten Teams zu werden? Was unternimmt das Winzerpaar, wenn alle Tanks im Keller voll sind? Und wovon träumen die rumänischen Erntehelfer, wenn sie im Hang stehen und Trauben lesen?

    7 Tage… unter Winzern ist eine Reportage über den Weinanbau, bei dem die Reben noch in Handarbeit gelesen werden und die Erntehelfer jeden Tag gemeinsam zu Mittag essen.

    #wein #winzer #ndr

  • Hamburg-Finkenwerder: Hafenindustrie und Naturparadies | die nordstory | NDR Doku

    58:31

    #ndr #ndrdoku #hamburg

    Fährt man nach Finkenwerder, dann fährt man durch den Hafen, vorbei an Containerterminals, vorbei an Stahl- und Aluminium-Werk. Windkrafträder reihen sich auf, die Hauptdurchgangsstraße ist viel befahren und führt ans andere Ende zum Airbusgelände: Schwerindustrie und Hightech.

    Mittlerweile hat Finkenwerder 12.000 Einwohner, in der nördlichen Hälfte viel Industrie und Handwerk, dazu den Flugzeugbauer Airbus. 15.000 Menschen arbeiten hier, davon allerdings nur 500 Ortsansässige.

    Die südliche Hälfte von Finkenwerder ist das krasse Gegenteil: Es gibt viele Grünflächen, von Gräben durchzogen ist es das Land der Obstbauern. Doch ein romantisches Fischerdörfchen sieht anders aus. Auf den ersten Blick.

    Schaut man genauer hin, entdeckt man die Werft von Thees Behrens. Auch Fischer Olaf Jensen fängt noch immer in der Elbe Aal. Und Obstbauer Jörg Quast baut im ländlichen Süden von Finkenwerder Äpfel an. Und direkt dahinter liegt die Alte Süderelbe, ein kleines Naturparadies. Früher war hier der Hauptschifffahrtsweg der Elbe.

    Nach der Sturmflut von 1962 wurde die Süderelbe durch einen Damm abgeschnitten. Heute ist die Süderelbe ein sechs Kilometer langes Naturgewässer, das sich in die Industrielandschaft zwischen Containerbrücken und Airbus keilt. Holger und Patricia Maciolek verteidigen es gegen die Interessen der Hafenwirtschaft. Hier wird deutlich, wie groß die Kontraste auf der ehemaligen Insel Finkenwerder sind.

    Weitere Folgen die nordstory:

  • Fassmacher in Bremen: Leidenschaft für altes Handwerk | Typisch! | NDR Doku

    28:37

    #ndr #ndrdoku #bremen

    Alfred Krogemann ist Fassmacher, der Letzte seiner Art im Norden. In Bremen-Gröpelingen ist seine kleine Fassfabrik ansässig, die er 1964 von seinem Vater übernommen hat. Zwar wird er den Betrieb bald an seinen älteren Sohn übergeben, aber ans Aufhören denkt der 76-Jährige noch lange nicht.
    Die Leidenschaft für das alte Handwerk ist Krogemann quasi in die Wiege gelegt worden: Schon im Alter von fünf Jahren zimmerte er seiner Mutter zum Muttertag ein kleines Fässchen.

    Alfred Krogemann und seine Söhne liefern ihre Fässer an Winzer und Destillerien in ganz Europa. Viele Großbetriebe wie Brauereien oder Weinbauer haben zwar längst auf Aluminium umgestellt, anspruchsvolle Produzenten setzen aber nach wie vor auf Holz und die damit verbundene Geschmacksnote.

    Laut Krogemann existierte die Werkstatt bereits im Mittelalter - in der Blütezeit der Böttcherei, als alle Händler ihre Waren in Fässern transportieren ließen. Die Nähe zum Hafen war dabei entscheidend, weshalb es in der Hansestadt Bremen viele Böttchereien gab. Noch heute zeugt die berühmte Böttcherstraße davon.
    Der Film aus der Reihe Typisch! porträtiert Alfred Krogemann, der sich mit seiner ganzen Familie einem alten und aussterbenden Handwerk verschrieben hat.

    Weitere Folgen Typisch!:

  • Die Nordreportage 2019 : Die Gartenmacher

    28:16

    #DieNordreportage #DieNordreportage2019
    Die Nordreportage 2019 : Die Gartenmacher

    Die Truppe vom MotorLand Schade sind die Gartenmacher, die heimlichen Väter des Erfolges von sauber gemähten Rasenflächen und präzise gestutzter Hecken rund um den kleinen Ort Klappholz im Kreis Schleswig-Flensburg. Ohne sie würde es in vielen Gärten wüst zugehen.



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  • die nordstory - Jung, dynamisch, Bauern | die nordstory | NDR

    58:35

    Zwei junge Menschen haben sich ihren Traum erfüllt: Sie leben auf einem Rittergut und auf einer Insel bei Rügen. Ein Spagat zwischen romantischer Idylle und hartem Bauernalltag.

  • Vom Baum zu Brennholz: Heizen mit Holz | Wie geht das? | NDR Doku

    28:28

    #ndr #ndrdoku #holz

    Familie Kränzlin träumt von einem Kamin im Wohnzimmer. Der Ofen soll Geld beim Heizen sparen, wie bei vielen anderen Menschen in Norddeutschland auch. Etwa jeder vierte Haushalt in Niedersachsen nutzt Holz zum Heizen, Tendenz steigend. Dabei wird beim korrekten Verbrennen nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum beim Wachsen bindet.

    Der Film aus der Reihe Wie geht das? zeigt den Weg des Brennholzes vom Wald bis zum Ofen, gibt Tipps zum richtigen Heizen und zeigt, wie Bäume fachgerecht gefällt werden.

    Am Anfang steht der Baum noch mitten im Oberharz. Bis ihn der PS-starke Holzvollernter von Andreas Truskaller schnappt. Der Waldarbeiter sitzt auf seiner hochmodernen Maschine. Der Harvester entastet, entlaubt und sägt den Baum in nur einem Arbeitsgang. In zwei Wochen schafft Truskaller 800 Bäume. Die riesige Maschine kann sogar an Steilhängen arbeiten. Dafür ist der Harvester mit einer Art Karussell ausgestattet, eine besondere Fahrerkabine, die sich nach allen Seiten neigen kann.

    Die gefällten Bäume landen im Sägewerk in Bad Harzburg bei einem der größten Hersteller von Scheitholz bundesweit. Hier werden Bäume auf das Merkel-Maß gespalten, auf die Größe der typischen Handhaltung der Bundeskanzlerin. In dieser Größe verbrennt das Scheit optimal und es lässt sich gut tragen.

    Bevor er verbrannt wird, muss jeder frisch im Wald geschlagene Scheit trocken sein. Etwa eineinhalb Liter Wasser sind in jedem Holzstück enthalten. Dafür kommt das Holz in eine riesige Sauna.

    Holz kann bis zum letzten Sägespan als Heizmaterial genutzt werden. So werden aus den Abfällen oft Pellets. In einer Firma in Ottersberg bei Bremen werden Tag und Nacht Späne gepresst. Der Kunde erhält die Pellets für seine Heizung in großen Tankwagen ähnlich wie bei einer Heizöllieferung. Über Schläuche werden die Holzschnipsel ins Lager des Hauses gepustet.

    Wer Holz selbst aus dem Wald holen will, der braucht auf jeden Fall einen Führerschein, denn der Umgang mit einer Kettensäge muss gelernt sein. Zwischen den Bäumen sind die Arbeiten sehr gefährlich. Im Wald passieren mehr tödliche Unfälle als im Baugewerbe.

    Weitere Folgen Wie geht das?:

  • Herbst im Norden: Maisernte unter Hochdruck | die nordreportage | NDR Doku

    28:31

    #ndr #ndrdoku #ernte

    Im Herbst sind die großen Erntemaschinen in Niedersachsen wieder unterwegs, die auf den Feldern den Mais häckseln und abfahren. Für Lohnunternehmer Dirk Gieschen aus Ottersberg bei Bremen sind der September und der Oktober die stressigsten Monate des Jahres. Zusammen mit seinen 35 Mitarbeitenden ist er dann von morgens bis abends auf den Maisfeldern unterwegs.

    Die Maisernte muss in einem kleinen Zeitfenster über die Bühne gehen, es darf nicht zu trocken und nicht zu nass sein. Wenn die Bedingungen stimmen, wollen alle Landwirte auf einmal ernten. Und jedes Jahr werden die Flächen, auf denen Mais angebaut wird, größer.

    Für Wildschweine sind das paradiesische Bedingungen. Sie fressen sich dort, gut geschützt, zu jeder Tages- und Nachtzeit satt. Das führt dazu, dass die Landwirte große Schäden hinnehmen müssen.

    Darum gibt es in Niedersachsen während der Maisernte eine spezielle Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Jägern. In der Region Lüneburg findet jedes Jahr die sogenannte Erntejagd statt. Dabei postieren sich die Jäger mit ihren Gewehren rund um die Maisfelder, die abgeerntet werden und erlegen regelmäßig viele Tiere.

    Die Nordreportage begleitet Lohnunternehmer Gieschen mit seinen Mitarbeitenden und ist bei der Erntejagd dabei.

    Weitere Folgen gibt's hier:

  • Wie kann man noch katholisch sein? | WDR Doku

    28:39

    In den letzten Jahren sind immer mehr Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche an Licht gekommen. Die Folge: Viele Katholiken hadern mit ihrer Kirche. Kann man noch katholisch sein? Oder macht man sich mitschuldig?

    Ruth Habeland ist Präventionstrainerin für das Bistum Köln. Ihr Ziel: Die Zahl der Missbräuche soll zurückgehen, es soll nichts mehr vertuscht werden. Jeder, der in der katholischen Kirche mit Kindern arbeitet, muss zu einer Schulung. Denn: Jedes 4. Mädchen und jeder 10. Junge erfahren bis zum 18. Lebensjahr sexuelle Gewalt. Von Beleidigungen bis hin zur Vergewaltigung. In der Kirche, aber auch im Sportverein oder der Familie.

    Ein erfahrener Priester erzählt, wie schwer es für ihn war, seinen Gläubigen entgegenzutreten, als bekannt wurde, wie massiv die Kirche vertuscht hat. Und in der Präventionsschulung mit Anfängern im Priesteramt wird klar, wie groß die Angst ist, verdächtigt zu werden. Den Kindern mit Nähe und Zuneigung zu begegnen, das scheint für junge Priester kaum noch möglich zu sein.

    Der Film zeigt, wie verschiedene Menschen in der katholischen Kirche mit den Missbrauchsskandalen umgehen und fragt, was passieren muss, damit so etwas in Zukunft nicht mehr passieren kann.

    __

    Ein Film für Unterwegs im Westen von Christina Zühlke

    Dieser Film wurde im Jahr 2020 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert.

    Weitere Doku zum Thema:

  • Joghurt hält jung? Chinesen pilgern in ein Dorf in Bulgarien | DokThema | Doku | BR

    43:07

    Dokumentation: Bulgarischer Joghurt verlängert das Leben - das behauptet die Werbung in China. Was ist dran an den bulgarischen Joghurtkulturen? Das heißt das Dorf Momchilovtsi? Diese Doku beschreibt die Aspekte des Kultes um das auch für Laktoseintoleranz-Betroffene verträglichen Milch-Produkt in Bulgarien und beschreibt die Forschung zum Lactobacillus bulgaricus für die Medizin.

    __________________________________________

    Er gilt in Bulgarien als mystisches Elixier für langes Leben: Joghurt aus den Rhodopen. Damit werden nun auch Milchprodukte in China beworben. Und schon machen sich die Chinesen auf - zum Ort des langen Lebens - in das kleine bulgarische Bergdorf Momchilovtsi.
    Autor: Till Rüger

    TV-Sendung vom 26.2.2020

    Viele Chinesen zieht es jedes Jahr in das kleine bulgarische Dorf Momchilovtsi in den Rhodopen nahe der griechischen Grenze. Alle interessieren sich nur für eines: den Lactobacillus bulgaricus, die berühmte bulgarische Joghurt-Kultur. Im chinesischen Fernsehen wirbt die Staatsmolkerei aus Shanghai mit der lebensverlängernden Wirkung des Joghurts aus dem bulgarischen Bergdorf, denn die Menschen dort werden besonders alt. Mit dem Joghurt verdient die chinesische Staatsmolkerei Millionen. Doch ist dieser Joghurt tatsächlich ein Jungbrunnen?
    Joghurt boomt auch in Deutschland. Der durchschnittliche Joghurt-Verzehr stieg in den vergangenen Jahren auf 16,8 kg pro Kopf und Jahr und ist inzwischen beliebter als Milch, so eine Umfrage des Milch-Industrieverbandes. Deshalb beschäftigen sich auch Wissenschaftler hier mit der Wirkung von Joghurt. In Dresden am Max-Plank-Institut hoffen die Forscher aus Stoffen, die das Bakterium Lactobacillus bulgaricus in den Joghurt abgibt, ein Medikament zu entwickeln, das gegen Parkinson helfen könnte. Hat Lactobacillus bulgaricus tatsächlich gesundheitliche Wirkungen?
    Der Autor Till Rüger drehte für DokThema in Momchilovtsi, Sofia, Dresden und München. Er versuchte dem Joghurt Boom in China aber auch in Deutschland auf den Grund zu gehen und herauszufinden, ob bulgarischer Joghurt tatsächlich das Leben verlängern kann.

    Bayerischer Rundfunk:
    Mehr Infos auf der Sendungsseite:
    Alle Sendungen in der Mediathek:

    #Joghurt #Bulgarien #Parkinson #China #DokThema

  • KRASSES UPDATE FÜR DAS HLF ???? ! Geräteräume von Halogen zu LDR in LED???? !| ItsMarvin

    26:17

    Es gibt nichts schlimmeres als wenig Licht in einem Einsatzfahrzeug. Genau dafür gibt es spezielle Umbaukits von LDR Rolltechnik. Sind die alten Halogen-Leuchten einmal ausgebaut, so ist das aufrüsten ein Kinderspiel !

    Für alle die hochwertige LED Leisten und weiteres Zubehör benötigen:


    • Social Media :
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    » instagram: Itsmarvinn
    » snapchat: itsmrvn
    » facebook: @itsmarvin

    » Mein PAX Rucksack :

    » Die Taschenlampen :
    LED LENSER ( blau grün rot ) :
    LED LENSER P7R :
    LED LENSER MT10 :
    LED LENSER MT 18 :

    Suchscheinwerfer:
    Thrunite TN 42C V2 :

    Soft-Filter :

    » Meine kleine Vlog-Kamera :
    Große Vlog Kamera :
    Sony 16-35mm :


    Danke für´s Zuschauen :)

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  • Das fliegende Teleskop - Ein Jumbo-Jet mit Blick ins All | HD Doku

    43:04

    Das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie, kurz SOFIA, dient der Erkundung des Universums. Ein ehemaliger Passagier-Jet, ausgestattet mit einem Infrarotteleskop, ermöglicht den freien Blick in die Unendlichkeit des Alls. Unsere SOFIA Dokumentation zeigt die Generalüberholung der Boeing 747 und gibt Einblicke in die Geschichte der Astronomie.

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    #Teleskop #Weltall #Doku

  • THRAKIEN - Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer | HD Doku

    42:43

    Die aktuelle Reiseetappe führt von den Wasserbüffeln im Kerkinisee zu Füßen der Bergmassive an der bulgarischen Grenze in eine Region, in der Gläubige während der Anastenaria-Feiern barfuß über glühende Kohlen laufen. Über Amphipolis und Kavala geht es weiter nach Komotini. Dort bemüht sich die in ganz Griechenland bekannte Musikgruppe Balkanatolia um eine Synthese osteuropäischer, griechischer und türkischer Musiktraditionen, um eine musikalische Völkerverständigung. Noch weiter Richtung Osten, dicht vor der Grenze zur Türkei, engagiert sich Yorgos im Evrosdelta, der Heimat des Rabengeiers, für die Modernisierung einer traditionsreichen Branche: der Herstellung von Seide.

    ????????⛰???? Weitere Folgen der Serie Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer
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    #Griechenland #Thrakien #Doku

  • Einsturzgefahr und Engelsgeduld | die nordstory | NDR

    58:51

    Hinter Schichten von Tapeten oder Putz warten häufig Überraschungen. Wer in Lübeck ein Altstadthaus renoviert, braucht starke Nerven. Denn auch der Denkmalschutz mischt mit.

  • Wir retten unser altes Haus | die nordstory | NDR Doku

    58:31

    Die Mitarbeitenden des Monumentendienstes in Niedersachsen haben jede Menge Fachwissen rund um alte Häuser. Sie helfen, Gebäude zu erhalten und zu renovieren. Kathrin Rebber aus Berge nimmt die Hilfe gerne an.

  • Die Elbe: Von Zollenspieker bis Elbphilharmonie | die nordstory spezial | NDR Doku

    1:28:31

    #ndr #ndrdoku #elbe

    In weiten Bögen fließt die Elbe im Südosten ins Hamburger Gebiet. Sie umrundet das Zollenspieker Fährhaus, das älteste Baudenkmal der Freien und Hansestadt, und bildet die Grenze zu Niedersachsen. Seit Jahrhunderten können Reisende an dieser Stelle über den Strom setzen, bis heute ist die Fähre eine viel genutzte Möglichkeit, um den Fluss zu überqueren. Und das Fährhaus ist seit einigen Jahren nicht nur viel frequentiertes Ausflugsziel für Radler, Motorradfahrer und Touristen, sondern auch Tagungsort und Hotel: mit Blick auf die Elbe aus jedem Zimmer.

    In ihrem weiteren Verlauf windet sich die Elbe vorbei an den Vier- und Marschlanden. Geprägt von Feldern, Wiesen und Weiden ist die Region die Gemüsekammer Hamburgs. Hier steht auch ein uralter Bauernhof, der Hof Eggers. Als einer der Ersten hat Bauer Georg Eggers Anfang der 1990er-Jahre auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. Das Futter für die Rinderherde bauen er und sein Nachfolger selbst an. Störche kommen jedes Jahr zum Brüten auf den Hof. Das Brot wird im Holzofen gebacken.
    Gleich nebenan drehen sich die Flügel der Riepenburger Mühle. Schon im Mittelalter wurde hier das Getreide von den umliegenden Bauern gemahlen. Bis heute funktioniert die Museumsmühle einwandfrei. Regelmäßig demonstriert Hobby-Müller Axel Strunge, wie Weizen und Roggen gemahlen werden.

    Was auf den ersten Blick nach Idylle aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen jedoch als schwer angeschlagen. Unter der schönen Oberfläche der Elbe hat sich in den vergangenen Jahren eine Tragödie abgespielt. Gab es früher Fisch im Überfluss, ist der Bestand heute dramatisch zurückgegangen. Fischer Wilhelm Grube legt seit 50 Jahren seine Netze und Reusen in der Elbe aus. Schon lange sind die Fänge nicht mehr ausreichend, der einstige Fischreichtum schwindet. Die Gründe dafür, sagt er, sind die immer neuen Vertiefungen der Elbe und das permanente Ausbaggern sowie die fehlenden Überschwemmungsgebiete. Sauerstofflöcher sind die Folge und das Fischsterben.
    Weiter die Elbe entlang Richtung Stadt hat sich auf einem ehemaligen Zollponton unweit der Elbbrücken ganz neues Leben entwickelt. Das schwimmende Café Entenwerder1 ist zu einem Magneten geworden in diesem Teil des Hafens. Lange vergessen, kommen heute nicht nur Insider zu diesem Ort und genießen den Blick auf Schiffe, Werften und Hafenindustrie.

    Und schließlich steht am Ende der Reise der Elbe mitten in Hamburg das neue Musikhaus: die Elbphilharmonie. Im Sommer werden Konzerte aus dem Großen Saal live auf den Vorplatz übertragen. Tausende Menschen genießen dann an lauen Abenden Musik der Spitzenklasse, so wie beim Auftritt des European Union Youth Orchestra. Über 100 junge Musikerinnen und Musiker haben das Publikum im Saal und draußen vor der Tür mit klassischer Musik und ihrer Spielfreude begeistert.

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  • Bauen unter Strom - Die Nord-Süd-Trasse | Wie geht das? | NDR Doku

    28:42

    #ndr #ndrdoku #strom

    Strommasten sind extrem unbeliebt, niemand will sie in ihrer Nachbarschaft wissen. Doch neue Hoch- und Höchstspannungsleitungen sind für die Energiewende unverzichtbar. Abseits der Kontroverse über die Trassenführung, sind diese gigantischen Masten, spannende Bauwerke.

    Arbeiter, die sie in schwindelerregenden 70 bis 90 Meter Höhe montieren, werden bestaunt und für ihre scheinbare Furchtlosigkeit bewundert. Teilweise ist es ein echter Hochseilakt, den die Männer vom Baulos 1 dort am Himmel vorführen. Einer von ihnen ist Bauleiter Mario Schlimm. Er hat den Freileitungsbau von der Pike auf gelernt und kennt jeden Handgriff, der an so einem Strommast gemacht werden muss. Jeder Arbeitstag bringt neue Herausforderungen mit sich: ob ein Hubschrauber die Vorseile über die A 7 von Mast zu Mast bugsiert oder man mit einer Miniatur-Gondel direkt an der 380-kV-Stromleitung baumelt.

    Gebaut wird hier die sogenannte 'Mittellachse', die den Strom aus dem windreichen Norden, in den energiehungrigen Süden transportieren soll: eine Art 380.000 Volt Strom-Highway der Superlative. Allein in Schleswig-Holstein werden dafür über 150 Kilometer Freileitung mit über 350 Strommasten neu gebaut. Bauleiter Mario Schlimm zeigt uns mit sehr viel Herzblut, was alles dahintersteckt.

    Noch mehr spannende Folgen Wie geht das? gibt es hier:

  • Sondermülldeponie Raindorf: Gift für die Ewigkeit | UNKRAUT | BR

    5:08

    In unserer Wegwerf- und Verbrauchsgesellschaft fallen auch Stoffe an, die weder getrennt, noch recycelt, noch verbrannt werden können. Dabei handelt es sich um reines Gift, das in der Umwelt nichts zu suchen hat. Trotzdem: Irgendwo muss es hin. In Raindorf in Mittelfranken ist die einzige Deponie, die Sondermüll der Schadstoffklasse 3 annimmt.
    Autor: Angela Neulinger

    Aus der TV-Sendung vom 27.1.2020
    UNKRAUT im Web: br.de/unkraut
    Mehr zu UNKRAUT in der BR Mediathek:


    #mülldeponie #giftentsorgung

  • Bauernhof: Ziegen zählen in der Lüneburger Heide | Hofgeschichten | NDR Doku

    28:31

    #ndr #ndrdoku #bauernhof

    Auf dem Hof Tütsberg bei Schneverdingen in der Lüneburger Heide macht Ziegenhirtin Josefine Schön Inventur bei ihren Tieren. Regelmäßig muss sie überprüfen, ob noch alle Ziegen da sind. Denn da die Herde frei in der Heide unterwegs ist, besteht immer die Gefahr, dass ein Tier verloren geht.

    Jan-Hendrik Langeloh hofft auf eine Auszeichnung für seinen Milchhof. Jedes Jahr werden die Höfe geprüft. Dabei sind Milchleistung, Qualität und die Gesundheit der Tiere besonders wichtig. Wenn alles stimmt, dann dürfen die Höfe sich mit einer besonderen Plakette schmücken.

    Auf dem Hof der Jürgens in Schleswig-Holstein sind die Bauarbeiten in der Ferienwohnung vorangeschritten. Der Haus- und Hoftischler ist da, reißt eine Wand heraus und beginnt mit der Neugestaltung der Räume.

    Die Pferde von Züchter Albert Smidt bekommen ein ganz besonderes Wellnessprogramm. Ein zur mobilen Salzkammer umgebauter Pferdeanhänger soll die Tiere verwöhnen. Nacheinander werden die Pferde in den Salznebel geführt, gut für die Atmung und das Immunsystem.

    Weitere Folgen Hofgeschichten:

  • Die Antennen von Leuk | Die Schweiz in geheimer Mission | Doku | SRF DOK

    13:42

    In Leuk betreiben Swisscom und das Eidgenössische Departement für Verteidigung einen Antennenpark für Satellitenkommunikation zwischen der Schweiz und dem Ausland. Doch unter Bundesrat Adolf Ogi wird dieser für die Schweizer Nachrichtendienste strategisch wichtige Ort im Jahr 2000 privaten Unternehmen aus dem Umfeld des amerikanischen Geheimdienstes überlassen. Leuk wird so das bevorzugte Einfallstor für die NSA, um die Kommunikation der gesamten Welt auszuspionieren.

    Originaltitel: «La Suisse sous couverture»
    Erstveröffentlichung 19. November 2019

    Credits:
    Autoren: Mehdi Atmani, Alexandre Bugnon, Delphine Schnydrig, Karim Merzoug
    Recherche & Leitung: Mehdi Atmani
    Kamera: Alexandre Bugnon, Yannick Maron
    Ton: Simon César Forclaz
    Grafik: Karim Merzoug
    Grading: Olivier Kowalczyk
    Musik & Mix: Raphaël Parisod Wavestudios
    Vertonung: Nora Steinig, Léonard Bertholet, Natalie Bougeard
    Übersetzung: Charlotte Eidenbenz & Christoph Roeber
    Dank: Vincent Seriot, & Archiv des RTS, Irène Challand, Steven Artels und Bereich Dokfilm des RTS, Gaspard Lamunière, Republik Zurich, Julianne, Claire, le panel.

    Eine Produktion der Societe-Ecran Media in Koproduktion mit Radio Télévision Suisse (RTS)

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  • NDR Talk Show: Dana Schweiger | Talk am Dienstag

    11:53

    Dana Schweiger war Model, ist vierfache Mutter, erfolgreiche Unternehmerin - und war mal mit Til Schweiger verheiratet. Und hat ihre Biografie geschrieben.

  • Keine Angst vor Wespen | NaturNah | NDR Doku

    28:33

    Svend Petersen-Fink aus Großsolt ist autorisierter Wespen- und Hornissenexperte. Sobald jemand wegen eines Wespennests Alarm schlägt, wird er zur Hilfe gerufen.

  • Die KN zu Besuch beim Tüftler aus Schinkel

    1:51

    Martin Kruse sammelt und restauriert Maschienen aus der Jahrhundertwende. Im Video zeigt er uns seine Schätze.

  • Projekt Handwerkerhof: Gemeinsam Zukunft schmieden | die nordstory | NDR Doku

    58:58

    #ndr #ndrdoku #handwerk

    26 Männer und Frauen, Handwerkerinnen und Handwerker, Gewerbebetreibende und Kreative haben es satt, ständig in Existenzangst zu leben und unverschämt hohe Mieten in der Millionenstadt Hamburg zu zahlen. Aber statt sich an den Stadtrand drängen zu lassen, treten sie die Flucht nach vorne an: Schrauber, Maler, Tischler, Kunstschmiede, Artdirectors schließen sich zusammen und gründen eine Genossenschaft: die Kolbenwerk eG.

    Finanziert durch Kredite von mehreren Millionen Euro wurde eine altehrwürdige Industriehalle mitten in Hamburg-Ottensen gekauft. Den 150 Mitarbeitenden soll eine Zukunft geboten, die lokale Ökonomie in der Großstadt aufrecht erhalten werden.

    Ein Jahr dauerte es, bis die Halle in verschiedene Einheiten umgebaut und mit Spezialanfertigungen ausgestattet ist. Immer wieder kam es zu Verzögerungen. Tobias Trapp, Vorstand der Genossenschaft, versucht, für gute Stimmung zu sorgen. Aber ob der Plan wirklich aufgeht und vor allem wann genau, kann auch er nicht sagen.

    Alle Mitstreiter wollen möglichst während des laufenden Betriebs umziehen. Das ist wie fünf Kilometer gegen den Strom schwimmen, sagt Kunstschmied Johannes Rienhoff. Er hat den weitesten Weg: Er muss Lufthammer und Tonnen mit Stahl aus der Hamburger Neustadt zum Kolbenhof bringen. Und ob dann sein neuer Tischlernachbar Kleinstteile bis auf 100stel Millimeter fräsen kann, während er ein neues Geländer schmiedet, wird erst der Praxistest zeigen.

    Weitere Folgen die nordstory:

  • Rügen: Der Meister des Bodens | NaturNah | NDR Doku

    28:32

    Salbei, Lavendel, Minze, Indianernessel oder Zitronenverbene: Die Kräuter von Heinz Grotzke und Anke Braumann in Frankenthal auf Rügen stehen gut, trotz der langen Trockenheit in diesem Jahr. Er ist 89 Jahre alt und war 50 Jahre lang erfolgreicher Kräuterfarmer in den USA. Die Gesundheit des Bodens beschäftigt ihn seit Jahrzehnten. Lebendig muss der Boden sein, er muss gehegt und gepflegt werden, denn der Boden merkt sich alles, sagt Grotzke. Anke Braumann ist Zahnärztin, Anfang 50, und schon immer Verfechterin von Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft.

    Beide zusammen bewirtschaften nun auf Rügen eine Kräuterplantage für einen Tee, der von vielen Konsumenten für den besten überhaupt gehalten wird. Das Label heißt Kräuter Pflanzen am Meer. Jedes einzelne Kraut für den Tee ist durch die Hände von Heinz Grotzke und Anke Braumann gegangen. Sie haben die Kräuter gepflanzt, sauber gehalten, geerntet, geschnitten und zuletzt gemischt und verpackt. Ein Jahr lang hat ein Filmteam die beiden begleitet und dabei vieles von Heinz Grotzke gelernt, wie auch schon Anke Braumann.

    Heinz Grotzke und Anke Braumann arbeiten nach biodynamischem Vorbild, haben einen Komposthaufen aus Dung und Pflanzenabfällen angelegt und schwören auf ihre Art, den Boden zu bearbeiten und zu unterhalten. Und wenn Heinz Grotzke von seinem spannenden Leben erzählt, in dem es immer auch um gesunde Böden und den Kampf gegen Ignoranz geht, wird klar: Er ist in all den Jahrzehnten zu einem Meister des Bodens geworden. Nun ist er glücklich, zumindest im Kleinen etwas für einen gesunden Boden tun zu können, auch wenn er mit den Ergebnissen der Bodenprobe seines Ackers in Frankenthal auf Rügen noch nicht zufrieden ist. Der Boden braucht noch Zeit, sagt er.

    Mehr dazu:

    #ndr #doku #kraeuter

  • Achtung Nitrat! Grundwasser in Gefahr | NaturNah | NDR Doku

    28:25

    #ndr #ndrdoku #nitrat

    Frank Lehmann vom Zweckverband Kühlung schlägt Alarm. Ein Teil der Trinkwasserbrunnen kann nicht mehr genutzt werden, weil die Nitratbelastung zu hoch ist.

    Auch der Rostocker Bodenphysiker Bernd Lennartz von der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock zeigt sich sehr besorgt über die Auswirkung intensiver Düngung der Ackerflächen auf das Grundwasser. Sein Team kontrolliert regelmäßig den Eintritt von Nitrat ins Grundwasser und in die Entwässerungsgräben entlang der Ackerflächen bei Rostock. Denn der in der Landwirtschaft genutzte nitrathaltige Dünger führt dazu, dass das Grundwasser, und damit auch das Trinkwasser, zunehmend belastet wird.

    Laut der Nitratstatistik von 2016 liegt in Deutschland die Belastung an 28 Prozent der knapp 700 Messstellen mit Landwirtschaftsbezug über dem Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland deshalb mittlerweile verurteilt. Die Nitratbelastung betrifft auch das Oberflächenwasser. Flüsse und Meere veralgen, es kommt zu Sauerstoffmangel, Seen kippen um, Fische sterben.

    Weitere Folgen NaturNah gibt es hier:

    In der Ostsee kommt es regelmäßig zur großflächigen Algenpest, der Ausbreitung giftiger Blaualgen. In vielen Bereichen entstehen sogenannte Todeszonen, die vom Institut für Ostseeforschung in Warnemünde regelmäßig dokumentiert werden. Selbst eine drastische Verschärfung der Düngeverordnung, die zurzeit noch nicht abzusehen ist, wird sich erst in Jahrzehnten auswirken, meint Bodenphysiker Lennartz.

  • Schmalspurbahn unter Dampf: der Rasende Roland von Rügen | Wie geht das? | Reportage | NDR

    28:39

    Seit mehr als 100 Jahren ist der Rasende Roland, eine Schmalspureisenbahn, auf der Insel Rügen unterwegs, damals wie heute noch immer mit Dampfbetrieb.

    In der Hauptsaison pendeln drei Züge auf den 24 Kilometern zwischen Putbus und Göhren. Die alten Dampfloks sind das genaue Gegenteil von dem, was man heute sonst so erlebt. Keine Elektronik, alles mechanisch, reine Physik. Feuer erzeugt Dampf, Dampf erzeugt Druck, Druck erzeugt Vortrieb.

    Einzig elektrisch betrieben an den kleinen Loks sind die Lampen und die dampfbetriebene Lichtmaschine. Es ist eine faszinierende Technik, wenn eine 25-Tonnen-Lok morgens in Dampf gehüllt fast geräuschlos aus dem Lokschuppen gleitet oder kräftig schnaufend und pfeifend den Zug auf Reisegeschwindigkeit bringt. Die Männer, die sie fahren, sind gerade davon fasziniert. Im Sommer ist der Job auf der Lok schweißtreibend, dann ist es 50 Grad warm im Führerstand des Rasenden Rolands.

    50 bis 60 Personen sind rund um die Uhr im Einsatz, damit die alte Technik funktioniert und der Verkehr auf der Bahnstrecke reibungslos läuft. Schaffner, Lokführer, Heizer und ein Kollege, der die ganze Nacht dafür sorgt, dass die Feuer im Inneren der Lokomotiven nicht ausgehen. Denn ist die Lok einmal angeheizt, bleibt sie 25 Tage lang unter Dampf. Danach geht es zwei bis drei Tage in die Wartungshalle zum Kessel reinigen und zur technischen Kontrolle.

    Aber auch die robuste alte Technik hält nicht ewig. Alle vier bis sechs Jahre muss eine Lok dann zur Generalüberholung nach Meiningen, das einzige Dampflokwerk in Deutschland. Dort wird sie komplett zerlegt, ist nach der Inspektion aber auch fast wieder so gut wie neu.

    Mehr Informationen gibt's hier:

  • TÜV für den alten Eisbrecher Stettin | die nordreportage | NDR

    28:31

    Der historische Dampfeisbrecher Stettin wurde 2017 durch einen Unfall bei der Hanse Sail schwer beschädigt. Engagierte Hamburger arbeiten an der aufwendigen Instandsetzung.

  • Tüftler und Sammler: Der motornarrische Sepp Spiel | Schwaben & Altbayern | BR

    8:08

    Die Leidenschaft von Sepp Spiel sind Motoren - sehr alte Motoren! Die bringt er wieder zum Laufen, obwohl die Motoren oft vor Jahrzehnten zuletzt in Betrieb waren. Und weil der Sepp handwerklich begabt ist, macht er so gut wie alles selbst.
    Autorin: Elisabeth Leinisch

    Aus der TV-Sendung vom 17.5.2020, Wiederholung vom 06.05.2018

    Mehr von Schwaben & Altbayern in der BR Mediathek:


    Liebe Community, bitte beachtet, dass wir unangemessene Kommentare, die sich auf unsere Protagonisten beziehen, verbergen. Wir sind dankbar, dass uns Menschen einen Einblick in ihr Leben, Denken, ihr Tun gewähren, wo wir dann - wie Sie als Publikum - zu Gast sind. Wir bitten deshalb um Respekt gegenüber den Personen in unseren Beiträgen und moderieren Kommentare, die diese herabsetzen, besonders streng.

    Ebenso verbergen wir andere Kommentare, die sich nicht mit dem Inhalt des Videos befassen. Wir wünschen uns einen respektvollen, sachlichen Austausch. Dankeschön an alle, die zu einer konstruktiven Diskussion und einem guten Gesprächsklima beitragen! ✌️


    #motor #sammler #oberbayern

  • Vortragsreihe „Schinkel - Ein Blick in Preußens Blüte von Lutz Stöppler | Akademievortrag #2

    56:46

    Der Kunsthistoriker Lutz Stöppler thematisiert in der Akademie-Vortragsreihe Karl Friedrich Schinkels Malerei, seine Museumsplanungen, sowie die Gedächtnisbauten für die Napoleonischen Kriege und die architektonischen Planungen für den Königspalast in Athen.
    Die Vorgehensweise Karl Friedrich Schinkels wird mit der seines Münchner Widerparts Leo von Klenze verglichen, um unterschiedliche Geisteshaltungen herauszuarbeiten.

    Video: Staatliche Museen zu Berlin

  • Mit Mut, Mörtel und ohne Millionen | die nordstory | NDR Doku

    58:31

    #ndr #ndrdoku #gutshaus

    Wie kein anderes Bundesland ist Mecklenburg-Vorpommern voll von historischen Herrenhäusern, Gutshäusern, Gutsschlössern und Wasserburgen. Über 2.000 verschiedene Objekte gibt es. Viele sind verfallen, nur zweihundert werden zurzeit benutzt oder bewohnt. Aber ständig gibt es ein paar neue Verwegene, die sich dem einen oder anderen verlassenen Gutshaus annehmen. Seit drei Jahren begleitet der NDR nun schon einige der neuen Gutshausbesitzer beim Sanieren und Reparieren, bei ihren Anstrengungen, sich in verfallenen Häusern wieder einzurichten und die oft viel zu großen Anwesen sinnvoll zu nutzen. Und immer wieder gibt es Neues und Aufregendes zu berichten.

    Das Gutshaus von Dersentin bei Teterow war ein klassizistisches Geisterhaus. Umrahmt von einer alten LPG und verkommenen Ställen. Leerstand, Putz ab, Fenster hohl. Aber Sönke Johannsen, ein Pharma-Manager aus Berlin, machte sich an die Arbeit: Öfen heizen, Keller räumen, Dach dichten. Probleme lösen, das kann er gut. Mittlerweile baut er schon die große Freitreppe in den Park, drinnen werden Küche und Ferienwohnungen herausgeputzt. Und dann gibt es auch Grund zu Feiern. Sönke Johansson und seine argentinische Frau Adriana laden zum Maskenball auf Schloss La Dersentina.

    Phillip Kaszay in Kobrow hat seine Frau unter der Geburt des zweiten Kindes verloren. Um seinem Leben nach diesem Verlust wieder einen Sinn zu geben, hat Phillip seinen Job in Ulm gekündigt und ist mit Tochter Paula nach Mecklenburg gezogen. Er hat eine Mission. Er will das Gutshaus Kobrow wieder zum Mittelpunkt des Dorfes machen. Er arbeitet sich daran als Einzelkämpfer ab, als eine Art Eigentherapie. Seit über einem Jahr wohnt er schon mit Paula darin. Aber jetzt geht es richtig los in Kobrow: Bagger dröhnen, Baumaschinen knirschen und eine Truppe jugendlicher Lehrlinge rückt an zu einem ungewöhnlichen Arbeitseinsatz.

    Knut Splett-Henning und Christina von Ahlefeldt haben schon ein Gutshaus saniert. Die beiden wohnen mit drei Kindern und einer riesigen dänischen Dogge in Rensow. Aber Knut kann es nicht lassen: Gerade hat er im benachbarten Dorf Dölitz, weit ab vom Schuss, eine Ruine gekauft. Das Gutshaus ist eingewachsen wie ein Dornröschenschloss, die Fenster fehlen, das Dach hat ein Loch. Im Obergeschoss wachsen Birken aus dem Parkett. Kein Problem, sagt Knut, das kriegen wir wieder hin....

    Eine Langzeitbetrachtung dreier Gutshausprojekte durch vier Jahreszeiten und die Begleitung einiger ehrgeiziger Umbaupläne.

    Weitere Folgen gibt es hier:

  • Schweden: Die Eisenerzmine frisst Kiruna | Doku | ARTE

    24:43

    Bei Kiruna, nahe am Polarkreis, schürfen sie seit 120 Jahren Eisenerz: Die Stadt muss nun der Mine weichen.

    Die nördlichste Stadt Schwedens, nördlich des Polarkreises, wurde vor über 120 Jahren als Siedlung für das Eisenbergwerk Kiruna gegründet, auf dem bis heute größten Vorkommen von Eisenerz in der ganzen Welt – 90 Prozent allen Eisenerzes in Europa liegen hier.  In diesen 120 Jahren gruben sie bis zu 1775 Meter tief in den Berg, um das Erz zu fördern und so wurde aus der ersten Siedlung Kiruna ein heute veritables Städtchen mit 23 000 Einwohnern. Nun nähern sich die Stollen unaufhaltsam der Stadt, denn auch unter ihrem Zentrum liegt Eisenerz. Deshalb muss nun die ganze Stadt umziehen, bis 2040, samt Häusern, Schulen, Kirchen, Straßen, Autobahn und Eisenbahn.


    ►Video auf Youtube verfügbar bis zum 08.10.2022
    ►Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE:  

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  • Ursprung der Technik - Mechanik des Nahen Ostens

    44:58

    Um 1200 n. Chr. lebte in Mesopotamien der Ingenieur Al-Jazari, welcher einen großen Schatz an Aufzeichnungen über verschiedenste antike Maschinen sowie über seine eigenen Erfindungen hinterließ. Darunter sind Wasseruhren, Waschanlagen, Pumpen und über Zahnräder angetriebene Mechanismen. Experten halten Al-Jazaris Erfindungen sogar für ebenso wichtig und bahnbrechend wie die von Leonardo da Vinci. Die Sendung stellt die bedeutendsten Erfindungen Al-Jazaris und anderer islamischer Ingenieure vor und beleuchtet die bisher wenig beachtete Geschichte der Erfindungen aus der islamischen Welt.

  • Dorf sucht Doc - Ankes langer Weg zur eigenen Praxis | SWR Doku

    45:18

    Viele Hausarztpraxen auf dem Land finden keine Nachfolger - das Problem ist nicht neu, aber es verschärft sich. Und das, obwohl es durchaus junge Ärzte gibt, die gerne aufs Land wollen. Wieso klappt es dennoch vielerorts nicht mit der Praxisübernahme?
    Wir haben etliche Anzeigen geschaltet, und kein einziger Bewerber hat sich gemeldet, so schildert ein Bürgermeister seine Erfahrungen bei der Suche nach einem Nachfolger für die Arztpraxis in seinem Dorf. Die Lage auf dem Land spitzt sich mittlerweile dramatisch zu. Zahlreiche Landärzte haben schon längst das Rentenalter erreicht und suchen dringend eine*n Nachfolger*in. Bereits über 70 Prozent der Hausärzte sind weit über 50 Jahre alt. Dennoch gibt es junge Ärztinnen und Ärzte, die gerne aufs Land wollen. Aber auch hier scheitern Praxisübernahmen häufig. Wie kann das sein? Über zwei Jahre hat der SWR Anke Menikheim bei der Suche nach einer Praxis begleitet und sind dabei auf viele unerwartete Hindernisse gestoßen.

    Anke M. ist Fachärztin für Anästhesie und hat bereits viele Jahre in einer Klinik gearbeitet. Um Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bekommen, hat sie sich entschlossen, Landärztin zu werden. Sie lebt mit ihrer Familie in Rudersberg, in der Nähe von Schorndorf in Baden-Württemberg. Drei Dörfer im näheren und weiteren Umfeld hat Anke M. besucht - in der Hoffnung auf eine Praxisübernahme: Eschach, Bittenfeld und Adelberg.

    In allen drei Dörfern wird sie mit großen Hoffnungen erwartet. Sie entscheidet sich zunächst für Bittenfeld, aber dann kommt doch alles ganz anders als geplant. Auf dem langen Weg zur eigenen Praxis erlebt Anke M. etliche Überraschungen und manche Enttäuschungen: Ich bin schon sehr naiv an die ganze Sache herangegangen. Ich musste wirklich lernen, dass nicht jedes Dorf einen Doc sucht, dass es unheimliche Schwierigkeiten in der Verhandlung geben kann, dass es eine teure Angelegenheit ist.
    29.01.20

    Diese Doku aus der SWR-Reihe Mensch Leute trägt den Originaltitel: Dorf sucht Doc - Anke Mennikheims langer Weg zur eigenen Praxis, Ausstrahlungsdatum: 29.01.2020. #swrdoku
    Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.

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  • Asphaltwerk: Lärm und Dreck belästigen Anwohner | Markt | NDR

    8:02

    Bewohner im schleswig-holsteinischen Wahlstedt haben Angst um ihre Gesundheit: Sie kritisieren den Gestank und den Lärm von einem Asphaltwerk in einem 100 Meter entfernten Gewerbegebiet. Zu recht?

    Mehr Infos zur Sendung:


    #umweltschutz #umwelt #umweltsäue

  • Nordseeinsel Juist: Wellen, Strand und starke Pferde | die nordstory spezial | NDR Doku

    1:28:33

    #ndr #ndrdoku #insel

    Juist ist auch als Pferdeinsel bekannt. Die Gemeinde setzt nach wie vor auf Pferdefuhrwerke, während die meisten der benachbarten Ostfriesischen Inseln schon lange auf Elektrokarren umgestellt haben. Aber das Klappern der Pferdehufe gehört für die Stammgäste zum Urlaubsgefühl und das nostalgische Flair lockt weitere Gäste an.
    Etwa 1.500 Menschen leben auf Juist. Jedes Jahr kommen über 130.000 Besucherinnen und Besucher. Mit der Hilfe von rund 100 Pferden wird deren Versorgung bewerkstelligt, das ist deutschlandweit einzigartig.

    Jedes Jahr gibt es eine Kutschenkontrolle. Die Experten Karsten Zech, Fachtierarzt für Reproduktionsmedizin, Rinder- und Pferdegesundheit, und Ibeling Ringena, Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung beim Landkreis Aurich, nehmen Pferde und Wagen genau unter die Lupe, die Fahrer müssen ihr Können unter Beweis stellen. Es geht hier um Tierschutz und um die Verkehrssicherheit der Gespanne, sagt Karsten Zech.
    Auch die Juister Pferdemüllabfuhr muss zur Prüfung. Dafür hat Gespannführer Andreas Pläsier seine Kaltblüter besonders gründlich geputzt. Das ist schlimmer als mit dem Auto durch den TÜV, sagt Müllwerker Ode Odens.

    Die Nordseeinsel Juist ist tideabhängig, die Fahrt von Norddeich mit der Fähre dauert anderthalb Stunden. Mit ihrem 17 Kilometer langen Sandstrand ist die schmale Insel ein exklusives Fleckchen Erde. Juist gilt als das Sylt der Ostfriesischen Inseln, denn die Immobilienpreise gehören zu den höchsten in ganz Deutschland. Wer es sich leisten kann, reist mit dem Flugzeug an. Juist hat eine eigene Fluglinie, aber viele Gäste kommen mit ihrem Privatflugzeug.

    Im Hochsommer herrscht Trubel auf dem kleinen Flugplatz. Hans-Werner Harders muss auf dem Tower die Übersicht behalten. Damit die Flugzeuge geordnet einparken, rumpelt Werkstattleiter Piotr Komisarek im Follow-me-Car über die Graspiste. Man muss hier gut auf sich aufpassen. Einige Piloten sind aufgeregt und haben nicht so viel Routine! Danach wartet die Pferdekutsche zum Koffertransport.

    Juist ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort, aber das Leben hier ist teuer. Die Insulaner sind geschäftstüchtig, viele haben mehrere Jobs. André Behrends weiß immer, was los ist. Bei ihm im Friseursalon wird der Dorfklatsch umgeschlagen. André kommt vom Festland. Der Kontakt zwischen den Leuten auf der Insel ist direkter! Man ist immer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Da spricht man automatisch mehr miteinander, als wenn man im Auto sitzt!
    Die nordstory taucht tief ein ins Juister Leben, begleitet Insulaner und Saisonarbeiter durch Höhen und Tiefen in einem emsigen Sommer: alles inmitten einer rauen Nordseenatur, im Rhythmus der Gezeiten und im Takt der Pferdehufe auf den Pflastersteinen.
    Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

    Weitere Folgen die nordstory:

  • Schweine, Hühner, Schafe: Eine Arche an der Elbe | NaturNah | NDR Doku

    28:31

    #ndr #ndrdoku #bauernhof
    Nirgendwo sonst im Norden gibt es so viele Archebauern wie in der Elbtalaue. Hier engagieren sich 33 professionelle Betriebe und mehr als 150 Tierliebhaberinnen und Tierliebhaber, Hobbyhalterinnen und Hobbyhalter, um alte vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen zu retten. Archebauern an der Elbe sind nicht selten Freigeister, die auch für sich selbst und ihre Familien eine Arche gesucht haben, um selbstbestimmt und unabhängig zu leben.


    Gunnar Hansen und Isabell Stich haben sich 2014 spontan ins Wendland verliebt. Sie haben Hals über Kopf Haus und Garten verkauft und sind in Hannover auf den alten Schimmelhof nach Dolgow umgezogen, um sich mit Coburger Fuchsschafen, Thüringer Waldziegen, Vorwerkhühnern und einem großen Gemüsegarten selbst zu versorgen. Bis dahin hatten beide nie etwas mit Landwirtschaft zu tun. Und so haben sie in ihren ersten Jahren als Archebauern sämtliche Fehler, die man machen kann, einmal durch. Ihren Archehof und die Selbstversorgung sehen sie als Lebensaufgabe und -einstellung und geben nicht auf. Die bisher erstaunlichste Bilanz: Es ist krass, wie viel weniger wir hier brauchen! Im Vergleich zu ihrem alten Leben in Hannover ist es nur etwa ein Fünftel von dem, was sie noch vor sechs Jahren für unverzichtbar hielten.


    Was das Paar zum Leben braucht und nicht selber produziert, wird mit anderen Höfen in der sogenannten Freien Republik Wendland getauscht. So macht Gunnar Hansen Futter für einen befreundeten Archelandwirt und der mästet ihm dafür jedes Jahr zwei Bentheimer Schweine. Die Kooperationsschweine werden dann gemeinsam geschlachtet und verwertet.

    Der Film aus der Reihe NaturNah begleitet die Archebauern durch das Frühjahr 2020. Die Dokumentation zeigt den Alltag, die Idylle und die Probleme, mit denen kleine landwirtschaftliche Archebetriebe im Wendland kämpfen, aber auch ein ganz besonderes Netzwerk und ein gelebtes Geben und Nehmen.

    Gefördert mit Mitteln der nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.


    Mehr aus der Reihe Naturnah:

  • Denker, Tüftler und Genies: Ideenschmiede Berlin Doku

    43:47

  • Feuerwehreinsatz im Sturm | Hofgeschichten | NDR

    28:31

    In den Vier- und Marschlanden fällt Hendrik Langeloh spontan aus: Er muss zu einem Sturmeinsatz der Feuerwehr. Bei Christian Rohlfing in Vorpommern sind die ersten Kälber da.

  • Binnenschifffahrt auf dem Elbe-Lübeck-Kanal | Wie geht das? | NDR Doku

    28:26

    Der Elbe-Lübeck-Kanal (ELK) mit einer Länge von 61,55 Kilometer ist zwar rund 40 Kilometer kürzer im Vergleich zum knapp 100 Kilometer langen Nord-Ostsee-Kanal, für die Binnenschifffahrt in Schleswig-Holstein aber dennoch ungemein wichtig. Die Wasserstraße verbindet die Elbe in Lauenburg mit der Trave in Lübeck und damit die Elbe mit der Ostsee. Sieben Schleusen müssen Binnenschiffe auf ihrem Weg durch den ELK überwinden, um ihr Transportgut von einem Ort zum nächsten zu bringen.

    Durchschnittlich werden rund 600.000 Tonnen pro Jahr auf dem Elbe-Lübeck-Kanal transportiert. Für Containerladungen ist die Wasserstraße derzeit nicht geeignet, die Mehrzahl der Schleusen ist zu klein und die Brücken sind zu niedrig. Bis zu dem geplanten Ausbau bleibt der Elbe-Lübeck-Kanal Binnenschiffen bis zu einer Maximallänge von 80 Metern vorbehalten. Doch schon allein diese ersetzen mit ihrem möglichen Ladevolumen bis zu 35 Lkw, die ansonsten auf den Straßen Schleswig-Holsteins unterwegs wären.

    Die Reportage aus der Reihe Wie geht das? begleitet den jungen Binnenschiffer Sebastian Pfingst, der neben dem GMS WELS noch zwei weitere Schiffe besitzt. Ein Job an Land kam für den Anfang 30-Jährigen noch nie infrage, er liebt es, auf dem Wasser unterwegs zu sein.

    Bei den Schleusenmanövern muss er sich besonders konzentrieren, jedes einzelne hat seine speziellen Eigenarten. Die Schleuse in Witzeeze funktioniert beispielsweise per sogenanntem Hotopp-Prinzip, ein Ingenieurskunstwerk aus dem 19. Jahrhundert, das statt mit Elektrik mit Vakuum arbeitet.

    Auf den Strecken zwischen den Schleusen übernimmt auch hin und wieder Sebastians Mutter Brigitte das Ruder. So kann Sebastian sich während der Fahrt um die 500 PS starke Maschine kümmern, die er als das Herzstück seines Schiffs bezeichnet.

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    #ndr #doku #schifffahrt

  • Doku HD die nordstory: Wahre Landliebe - Wenn Frauen einen Bauern heiraten

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    Sie haben vor Jahren eine Entscheidung getroffen, die ihr ganzes Leben verändert hat. Eine Entscheidung aus Liebe: vier Frauen aus Hannover, Herford, Uelzen und sogar aus dem südafrikanischen Johannesburg. Diese vier Frauen hatten vorher mit Ackerbau und Viehzucht nie etwas zu tun und folgten ihren Männern in die Landwirtschaft: die Lehrerin einer städtischen Grundschule, die Tierärztin einer Klinik, die weitgereiste Tourismuskauffrau und die Gärtnerin einer Baumschule.

    Ihre Männer sind Bauern aus dem Westen Norddeutschlands. Sie alle haben für sich die Entscheidung getroffen, in den Osten nach Mecklenburg zu gehen, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Auf der großen Scholle einer ehemaligen LPG wollten sie ganz von vorn anfangen. Und ihre Frauen folgen ihnen auf diesem Weg und werden aus Liebe zu ihnen Landwirtin.

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